17. Juli – 11. Oktober 2026 | Neues Museum Nürnberg | Das Neue Museum Nürnberg zeigt ab Mitte Juli die Ausstellung „Ein Stern genügt, um an das Licht zu glauben“ der amerikanischen Künstlerin Alexandra Grant (*1973). Für das Neue Museum Nürnberg erschafft sie acht große Gemälde auf Basis von literarischen Texten von acht Autorinnen. In ihren Werken werden Literatur, weibliche Weltaneignung und Malerei eins. Es ist die erste Einzelausstellung der Künstlerin in einem deutschen Museum und ihre zweite in Europa. Die Ausstellung untersucht exemplarisch die Rolle von Frauen in der Vergangenheit und Gegenwart der deutschen Literatur. Zu den behandelten Themen gehören die Selbstfindung von Frauen durch das Schreiben im Laufe der Geschichte (im Konflikt mit kulturellen und gesellschaftlichen Erwartungen), Migration nach und aus Deutschland sowie innerhalb Deutschlands. Auch spirituelle Erfahrung und Expertise, Depression und Hoffnung, Krieg, Armut und Zugang zu Ressourcen sowie Humanismus und Diskriminierung gehören zum Spektrum. Die Autorinnen erheben ihre Stimmen, zu denen Alexandra Grant ein künstlerisches Echo schafft. Durch Typografie und Komposition, die die Künstlerin für jeden Text spezifisch entwickelt, thematisiert sie weibliche Sprache und weibliche Erfahrungshorizonte.
Nürnberg

Zwischen Welten: Die Akademie der bildenen Künste in Nürnberg
Es gibt Orte, an denen die Wirklichkeit mit der Kunst zu verschmelzen scheint und wo der Mensch seiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Einer dieser besonderen Orte liegt in Mittelfranken – genauer gesagt Nürnberg – und ist ein Treffpunkt für alle, die Kunst lernen und mit ihr die Welt neu interpretieren wollen.

Improvisationsmusik im Klangraum
Rayka Wehner und Anna Späth sind ein musikalisches Improvisations-Duo aus Nürnberg und Umgebung. Wehner ist ausgebildete Jazz-Sängerin und Späth spielt Polychorde: Zitter-artige breite Holzkörper, über die mehrere gleich gestimmte Saiten gespannt sind. Sie erzeugen beruhigende Klänge.

„Zum Gulden Stern“ – ein kulinarisches und geschichtliches Erlebnis
Martin Hilleprandt ist der Besitzer der Bratwurstküche „Zum Gulden Stern“ und hat eigentlich Maschinenbau studiert. Über seine Arbeit im Vertrieb und Marketing bei einer großen Brauerei war er lange in ganz Deutschland zu Hause. Hilleprandt blieb in Nürnberg hängen. Er rettete vor ca. 30 Jahren die Bratwurstküche vor dem endgültigen Verfall. Mit viel Liebe zum Detail hat er das Gasthaus restauriert und betreibt es seit 15 Jahren selbst. Er legt großen Wert auf höchste Qualität in seinem Haus.

Steinreich
Ihre Kunstwerke sind keine Tiere, keine Nasen, keine Köpfe und keine Menschen. Es geht ihr um Ästhetik und Schönheit. Form und Farbe, eine Vorgeschichte und interessant, so müssen die Steine sein welche die gelernte Holzbildhauerin Claudia Endres für ihre Werke verwendet. Ihre Kunst, das sind ausgehöhlte Steine, zum Teil mit Bohrkernen kompiliert und zum Teil graviert.

Künstler unter sich
Heute sind die Klausner ein kreativer Kreis von Künstlern und Kunstfreunden, die Eines gemeinsam haben: die Freude am künstlerischen Schaffen. Maler, Musiker, Schreiner, Grafiker, Bilderhauer und andere Kreative inspirieren sich gegenseitig und leisten einen lebendigen Beitrag zur bayerischen Kunst- und Kulturszene.

SupermART
Große Kunst im Supermarkt kaufen, das geht auf der ungewöhnlichen Veranstaltung von Laurentiu Feller. Seit 2011 finden sich jährlich viele Künstler zusammen, um zu malen, sich auszutauschen und ihre Kunst zu präsentieren. Dabei darf kein Werk mehr als 250 Euro kosten. So entsteht eine entspannte Festivalatmosphäre, die drei Tage lang Kunstexperten und Neulinge nach Nürnberg lockt. Im Video erzählen uns Künstler aus der Region, wie sie den SupermART erleben.

Die Meisengeige
Die Meisengeige gehört bereits seit über 40 Jahren zu einem der erfolgreichsten Filmkunstkinos in Nürnberg. Seit Eröffnung laufen in der ehemaligen Bäckerei am Rande der Nürnberger Altstadt ausgewählte Arthouse-Filme aus der ganzen Welt. Besitzer Wolfram Weber redet über die Höhen und Tiefen der langen Geschichte der Meisengeige.








