Museen

Krippenausstellung im Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel

Laufzeit: bis 23.01.2022
Zum Abschluss des Projekts „Kulturstadt Bayern-Böhmen“ und passend zur bevorstehenden Weihnachtszeit präsentiert das Centrum Bavaria Bohemia in Kooperation mit dem Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel einen finalen Höhepunkt: einzigartige Krippenexponate aus den sechs Nachbarregionen Oberfranken, Karlsbader Bezirk, Oberpfalz, Pilsner Bezirk, Niederbayern und Südböhmischer Bezirk geben sich in der Kulturstadt Bayern-Böhmen 2021 Wunsiedel ein Stelldichein.

Die Großen Vier – Deutsches Hirtenmuseum Hersbruck – Ausstellung

Laufzeit bis 09.01.2022
„Mit gespitzten Ohren und dem Teddy im Arm den Vollmond anjaulen!“
Früher wurden der Bär, der Wolf und der Luchs auch Meister Petz, Isegrim und Pinselohr genannt. Hinzu kommt der Mensch als Vierter im Bunde. Nach dem 19. Jahrhundert hatte er die drei Tiere weitgehend ausgerottet. Die Ausstellung „Die großen 4“ im Deutschen Hirtenmuseum in Hersbruck wirft einen Blick auf den Umgang des Menschen mit ihnen.

Der romantische Blick – Museum Fürstenfeldbruck – Ausstellung

Laufzeit: 19. November 2021 bis Sonntag, 1. Mai 2022
Jubiläumsausstellung „Der romantische Blick“ mit Werken von Caspar David Friedrich, Carl Rottmann, Franz Ludwig Catel, Johan Christian Dahl u.v.m.
Die Ausstellung präsentiert ausgewählte Werke der noch nie ausgestellten Sammlung Maibaum Lübeck, die Landschaftsbilder bedeutender romantischer Maler versammelt. Knapp 50 wenig bekannte Werke von über zwanzig Künstlern vorwiegend aus Deutschland und Skandinavien thematisieren existentielle Gefühle wie Sehnsucht, Unendlichkeit oder Melancholie. Sie dokumentieren die romantische Gegenposition dieser Umbruchszeit um 1800. Aufklärung und Französische Revolution hatten ein rationales Weltbild geschaffen, dem viele Künstler Gefühl und Emotion entgegensetzen wollten.

Museum Georg Schäfer

Neue Wahrheit? Kleine Wunder! Die frühen Jahre der Fotografie

An Schnappschüsse, wie sie die heutige Gesellschaft im Zeitalter des Smartphones zu tausenden macht, war noch nicht zu denken. Eine Fotografie war nicht nur in der Herstellung zeitaufwendig, sie musste auch gut vorbereitet sein. Daher wurde sie als Sieg des menschlichen Intellekts über die Kräfte der Natur zelebriert. Die Naturtreue war die neue Wahrheit. Das erste praktikable Verfahren zur Herstellung von Fotos entwickelte Louis Daguerre (1787-1851) 1839 mit der nach ihm benannten „Daguerreotypie”. Sie gilt auch heute noch als das ästhetisch vollkommenste Stadium der Fotografiegeschichte. (Quelle: Museum Georg Schäfer)

„Keith Sonnier. Lightsome“ – Ausstellung Neues Museum Nürnberg

Mit der Ausstellung Keith Sonnier. Lightsome präsentiert das Neue Museum Nürnberg die erste Retrospektive nach dem Tod des Künstlers im Sommer letzten Jahres. Weit über sechzig Arbeiten, von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart, bieten Einblick in alle Schaffensperioden.
Der Titel Lightsome bezieht sich auf Sonniers bekannteste Werke: die vielen Neonarbeiten, die sein gesamtes Oeuvre prägen. Zudem aber, und dies möchte die Ausstellung zeigen, war Sonnier ein ausgesprochen offener und undogmatischer Künstler. So gibt es neben seiner Lichtkunst ein vielgestaltiges Werk zu entdecken.
Ausstellungsdauer: 15.10.2021 – 06.02.2022

„Neuanfänge – Heimatvertriebene in Bayern“ – Sonderausstellung Haus der Bayerischen Geschichte

Das Haus der Bayerischen Geschichte (HdBG) in Regensburg beschäftigt sich seit langem intensiv mit dem Thema „Flucht und Vertreibung“. In seinem Museum hat es vor allem die Seite der Integration in den Vordergrund gestellt. Schließlich galt es in den Jahren nach Kriegsende, Hunderttausende von deutschstämmigen vor allem aus Polen und der Tschechoslowakei Vertriebenen in das noch stark agrarisch geprägte Bayern einzubinden. Gerade die ländlichen Regionen, in die wegen der Wohnungsnot der zerstören Städte zuerst der Zustrom erfolgte, leisteten dabei Pionierarbeit. Umgekehrt brachten viele Vertriebene technisches und industrielles Know-how in das Land und erwarben sich erhebliche Anteile am wirtschaftlichen Aufschwung der 1950er Jahre. Diese wichtige Epoche dokumentiert das HdBG durch Zeitzeugeninterviews und Sammelaktionen. Besonders intensiv verliefen die Arbeiten zur Corona-Zeit. Der Freistaat Bayern setzte hierfür zusätzliche Fördermittel ein. Das Resultat zeigt das HdBG in der Sonderausstellung „Neuanfänge – Heimatvertriebene in Bayern“.
Ausstellungsdauer: 15.09.2021 – 15.04.2022

Kunst 2.0

Vier Museen unter einem Dach beherbergt die Pinakothek der Moderne in München. Neben dem Architekturmuseum der TU München und dem Neue Sammlung-Museum für angewandte Kunst und Design befinden sich auch die Sammlung Moderne Kunst der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und die Staatliche Graphische Sammlung München in einem der größten Sammlungshäuser für moderne und zeitgenössische Kunst, Architektur und Design in Europa.

Die dunkle Seite des Mittelalters

Streckbank, Halsgeige oder Schandmaske – für uns fremde Objekte, früher beliebte Methoden um die Menschen auf ihre Fehler hinzuweisen oder zu bestrafen. Im Mittelalterlichen Kriminalmuseum in Rothenburg ob der Tauber erfahren die Besucher jede Menge neues, beispielsweise aus den Bereichen Folter, Schand-, Ehren-, und Todesstrafen.

Freilandmuseum Bad Windsheim

Im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim können Besucher in das Leben von früher eintauchen. Bei einer Tour durch das Gelände erleben sie, wie die Menschen im Mittelalter gelebt und gearbeitet haben. Egal ob Schulhaus, Schäferei oder Bauernhaus jedes Gebäude erzählt seine ganz eigene Geschichte.

Das rote Gold: Ein Rundgang durch das Kupfermuseum Kuhnke

Über viele Jahrhunderte waren die Mitglieder der Familie Kuhnke Schmiede. Auch Kunsthändler Siegfried Kuhnke begleitet diese Leidenschaft für handgefertigte Metallarbeiten Zeit seines Lebens.Besonders Kupfer hat es ihm angetan. Seit über 50 Jahren sammelt er Kupferobjekte aus allen Epochen. 2006 entschloss er sich, seine Schätze aus der Kupferzeit bis hin zu Jugendstil-Arbeiten auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Vulkanerlebnis Parkstein

Alt, verstaubt und trocken – an diese Stichworte denken viele Menschen beim Wort Museum. Doch das Vulkanerlebnis Parkstein etwa 15 Kilometer nordwestlich von Weiden in der Oberpfalz gelegen zeigt, dass es auch anders geht. Wir haben uns dort mal umgeschaut.

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