Besondere Empfehlung

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Museum Werdenfels: „Vergessene Künstlerinnen“ – Ausstellung

19. Juni 2026 – 14. Februar 2027 | Museum Werdenfels | Die Schau präsentiert drei Malerinnen aus drei Generationen mit sehr verschiedenen Lebensläufen und Kunstauffassungen: Hermine Biedermann-Arendts (1855 München – 1916 Garmisch-Partenkirchen), Anna von Schubert (1884 Riga – 1964 München) sowie Gusti Knight-Stinnes (1912 Mühlheim a. d. Ruhr – 1978 Garmisch-Partenkirchen). Das Werk der drei Künstlerinnen steht exemplarisch für viele Künstlerinnen, die zwischen Mitte des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts geboren wurden, die sich mit Begabung, Konzentration und großer Ernsthaftigkeit der Malerei widmeten, deren Stimmen im Kunstbetrieb jedoch kaum Gehör fanden. Die Ausstellung zeigt, welche Herausforderungen es für die Künstlerinnen bedeutete, sich in einer Männerdomäne zu behaupten. Alle drei wählten stilistisch einen individuellen Weg, um ihre Kunst verwirklichen zu können und Nischen zu besetzen.

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Gemäldegalerie Dachau: „Löcher und andere Fallen“ – Ausstellung

21. Mai – 16. August 2026 | Gemäldegalerie Dachau | Arbeiten von Judith Egger und Oliver Westerbarkey – Nicht alles, was wir sehen, ist wahr und harmlose Löcher können rasch zu Fallen werden. In ihrer ersten gemeinsamen Ausstellung „Löcher und andere Fallen“ entführen uns Judith Egger und Oliver Westerbarkey in das verborgene Reich unter unseren Füßen. Die Gemäldegalerie Dachau verwandelt sich in eine mysteriöse Welt voller organischer Strukturen und installativer Stolperfallen, die unsere Wahrnehmung spielerisch auf die Probe stellt. Gehen Sie mit uns auf Spurensuche!

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Stadtmuseum Erlangen: „Was gibt’s denn da zu lachen? Die komische Kunst des WALTER MOERS“ – Ausstellung

3. Mai – 13. September 2026 | Stadtmuseum Erlangen | Die Ausstellung „Was gibt’s denn da zu lachen? Die komische Kunst des WALTER MOERS“ präsentiert das Stadtmuseum Erlangen in Kooperation mit dem 22. Internationalen Comic-Salon Erlangen und der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen. Walter Moers ist einer der originellsten Geschichtenerzähler der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.

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Staatsbibliothek Bamberg: „Vergessene Kunst in Bamberg. Alexej Borutscheff“ – Ausstellung

27. April – 18. Juli 2026 | Staatsbibliothek Bamberg | Alexej Archipowitsch Borutscheff wurde 1911 in Roslawl im Westen Russlands geboren. Während des Zweiten Weltkriegs geriet er 1941 in deutsche Kriegsgefangenschaft, 1945 kam er nach Bamberg. Hier lebte und wirkte er bis zu seinem Tod 1994. Als freischaffender Künstler war Borutscheff eine der imposantesten und farbigsten Erscheinungen der Bamberger Kunstszene, freundlich-zurückhaltend, leicht misstrauisch, am Ende seines Lebens verwirrt. Die Staatsbibliothek Bamberg bewahrt sein Werk, 1995 gelang die Übernahme des Künstlernachlasses. Die Ausstellung gibt erstmals einen umfassenden Einblick in Borutscheffs Schaffen.