Besondere Empfehlung

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Gemäldegalerie Dachau: „Die Kunst braucht Luft! …Künstlergruppe Scholle“ – Ausstellung

16. September 2026 – 14. Februar 2027 | Gemäldegalerie Dachau | „Die Kunst braucht Luft! Die Künstlergruppe Scholle zwischen See und Moor“ – Raus aus dem Atelier, hinein ins Licht: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wenden sich die Mitglieder der Künstlergruppe „Die Scholle“ gegen die akademische Enge und suchen nach Orten, wo ihre Kunst atmen kann. In Dachau und dem umliegenden Moor und in Holzhausen am Ammersee finden Künstler wie Leo Putz, Max Feldbauer und Fritz Erler neue Motive und prägen mit ihren frischen Farben und freieren Kompositionen die bayerische Moderne wesentlich mit.

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Archäologische Staatssammlung München: „Stonehenge. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen“ – Ausstellung

18. September 2026 – 29. August 2027 | Archäologische Staatssammlung München | Stonehenge, der berühmte prähistorische Steinkreis im Südwesten Englands, wird durch neue archäologische und naturwissenschaftliche Erkenntnisse so umfassend verstanden wie nie zuvor. Die internationale Ausstellung „Stonehenge. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen“ präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse anhand von rund 600 Originalobjekten, Repliken und immersiven Medieninstallationen. Nach erfolgreichen Stationen in Nordamerika ist sie nun erstmals komplett überarbeitet – und ergänzt um Funde aus Bayern – in Mitteleuropa zu sehen!

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Neues Museum Nürnberg: „Alexandra Grant. Ein Stern genügt, um an das Licht zu glauben“ – Ausstellung

17. Juli – 11. Oktober 2026 | Neues Museum Nürnberg | Das Neue Museum Nürnberg zeigt ab Mitte Juli die Ausstellung „Ein Stern genügt, um an das Licht zu glauben“ der amerikanischen Künstlerin Alexandra Grant (*1973). Für das Neue Museum Nürnberg erschafft sie acht große Gemälde auf Basis von literarischen Texten von acht Autorinnen. In ihren Werken werden Literatur, weibliche Weltaneignung und Malerei eins. Es ist die erste Einzelausstellung der Künstlerin in einem deutschen Museum und ihre zweite in Europa. Die Ausstellung untersucht exemplarisch die Rolle von Frauen in der Vergangenheit und Gegenwart der deutschen Literatur. Zu den behandelten Themen gehören die Selbstfindung von Frauen durch das Schreiben im Laufe der Geschichte (im Konflikt mit kulturellen und gesellschaftlichen Erwartungen), Migration nach und aus Deutschland sowie innerhalb Deutschlands. Auch spirituelle Erfahrung und Expertise, Depression und Hoffnung, Krieg, Armut und Zugang zu Ressourcen sowie Humanismus und Diskriminierung gehören zum Spektrum. Die Autorinnen erheben ihre Stimmen, zu denen Alexandra Grant ein künstlerisches Echo schafft. Durch Typografie und Komposition, die die Künstlerin für jeden Text spezifisch entwickelt, thematisiert sie weibliche Sprache und weibliche Erfahrungshorizonte.

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Museum Werdenfels: „Vergessene Künstlerinnen“ – Ausstellung

19. Juni 2026 – 14. Februar 2027 | Museum Werdenfels | Die Schau präsentiert drei Malerinnen aus drei Generationen mit sehr verschiedenen Lebensläufen und Kunstauffassungen: Hermine Biedermann-Arendts (1855 München – 1916 Garmisch-Partenkirchen), Anna von Schubert (1884 Riga – 1964 München) sowie Gusti Knight-Stinnes (1912 Mühlheim a. d. Ruhr – 1978 Garmisch-Partenkirchen). Das Werk der drei Künstlerinnen steht exemplarisch für viele Künstlerinnen, die zwischen Mitte des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts geboren wurden, die sich mit Begabung, Konzentration und großer Ernsthaftigkeit der Malerei widmeten, deren Stimmen im Kunstbetrieb jedoch kaum Gehör fanden. Die Ausstellung zeigt, welche Herausforderungen es für die Künstlerinnen bedeutete, sich in einer Männerdomäne zu behaupten. Alle drei wählten stilistisch einen individuellen Weg, um ihre Kunst verwirklichen zu können und Nischen zu besetzen.