Besondere Empfehlung

„Blitirí“ – Ballett-Film zur neuesten Choreographie von Goyo Montero

Im Digitalen Fundus des Staatstheaters Nürnberg ist aktuell der hochgelobte Ballett-Film zu Goyo Monteros jüngster Kreation „Blitirí“ zu finden. Die Choreografie hat am 10. Juli im Rahmen des dreiteiligen Ballettabends „Goecke/ Godani/Montero“ auf der Opernhausbühne ihre Premiere gefeiert. „Blitirí“ war ursprünglich als rein digitales Projekt konzipiert und geplant worden, da im Winter noch nicht abzusehen war, wann das Staatstheater Nürnberg Ballett in der aktuellen Spielzeit wieder live vor Publikum auftreten können würde. Daher reflektiert der Nürnberger Ballettdirektor mit „Blitirí“ zum einen die besondere Beziehung, die Tänzerinnen und Tänzer mit ihrem Publikum verbindet, zum anderen führt er seinen Vorstoß in die Welt der filmischen Realisierung und Erweiterung choreografischer Projekte fort.
Den Link zum Film finden Sie unten auf der weiterführenden Seite.

„Keith Sonnier. Lightsome“ – Ausstellung Neues Museum Nürnberg

Mit der Ausstellung Keith Sonnier. Lightsome präsentiert das Neue Museum Nürnberg die erste Retrospektive nach dem Tod des Künstlers im Sommer letzten Jahres. Weit über sechzig Arbeiten, von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart, bieten Einblick in alle Schaffensperioden.
Der Titel Lightsome bezieht sich auf Sonniers bekannteste Werke: die vielen Neonarbeiten, die sein gesamtes Oeuvre prägen. Zudem aber, und dies möchte die Ausstellung zeigen, war Sonnier ein ausgesprochen offener und undogmatischer Künstler. So gibt es neben seiner Lichtkunst ein vielgestaltiges Werk zu entdecken.
Ausstellungsdauer: 15.10.2021 – 06.02.2022

„Neuanfänge – Heimatvertriebene in Bayern“ – Sonderausstellung Haus der Bayerischen Geschichte

Das Haus der Bayerischen Geschichte (HdBG) in Regensburg beschäftigt sich seit langem intensiv mit dem Thema „Flucht und Vertreibung“. In seinem Museum hat es vor allem die Seite der Integration in den Vordergrund gestellt. Schließlich galt es in den Jahren nach Kriegsende, Hunderttausende von deutschstämmigen vor allem aus Polen und der Tschechoslowakei Vertriebenen in das noch stark agrarisch geprägte Bayern einzubinden. Gerade die ländlichen Regionen, in die wegen der Wohnungsnot der zerstören Städte zuerst der Zustrom erfolgte, leisteten dabei Pionierarbeit. Umgekehrt brachten viele Vertriebene technisches und industrielles Know-how in das Land und erwarben sich erhebliche Anteile am wirtschaftlichen Aufschwung der 1950er Jahre. Diese wichtige Epoche dokumentiert das HdBG durch Zeitzeugeninterviews und Sammelaktionen. Besonders intensiv verliefen die Arbeiten zur Corona-Zeit. Der Freistaat Bayern setzte hierfür zusätzliche Fördermittel ein. Das Resultat zeigt das HdBG in der Sonderausstellung „Neuanfänge – Heimatvertriebene in Bayern“.
Ausstellungsdauer: 15.09.2021 – 15.04.2022

Pinakothek der Moderne: „AU RENDEZ-VOUS DES AMIS“ – KLASSISCHE MODERNE IM DIALOG MIT GEGENWARTSKUNST AUS DER SAMMLUNG GOETZ“ – Ausstellung

SAMMLUNG MODERNE KUNST:
TEIL 2 | Ausstellungsdauer: 6. AUGUST 2021 BIS 16. JANUAR 2022
Der Dialog der Klassischen Moderne mit Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz erfreut sich beim Publikum anhaltender Beliebtheit. Die Ausstellung wird deshalb nicht nur bis 16. Januar 2022 verlängert, sondern durch die Kuratoren um weitere Gegenüberstellungen bereichert. Einige der thematisch gegliederten Räume wurden komplett neu konzipiert. Dazu gehört auch Saal 3, in dem sich Gemälde der Künstler des Blauen Reiters nun mit großformatigen Werken von Michael Buthe aus den 1980er-Jahren auf ihrer Suche nach Spiritualität in der Kunst vereinen.

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