Ausstellung

Ausstellung Kunstmuseum Bayreuth: „Peter Weber – Raumfaltungen“

Ausstellungsdauer: 9. Januar – 25. Februar. 2022

In der Ausstellungsreihe „Kunst und Raum“ zeigt das Kunstmuseum Bayreuth nun in der Ausstellunghalle im Neuen Rathaus Faltobjekte von Peter Weber. Weber ist in Bayreuth kein Unbekannter. Seit seiner Ausstellung 2010 im Haupthaus des Museums,
dem Alten Barockrathaus, ist dort als eines der ständig erlebbaren Kunstobjekte zum Thema Wirklichkeitswahrnehmung eine Schenkung des Künstlers, die „Eckfaltung FRT6“ aus rotem Filz, zu sehen. Dieses Faltobjekt schlägt einen Bogen zur Ausstellung
im Neuen Rathaus und den dort ausgestellten Werken.

Ausstellung in der Mohr-Villa München: „All Sisters“ von Shannon Pyper

Ausstellungsdauer: 28. Januar bis 13. März 2022

Die Ausstellung „All Sisters“ zeigt Frauen. Nicht immer so wie die gesellschaftlichen Norm Frauen gerne sehen möchte und weiblich gelesenen Menschen Rollen und Aufgaben zuspricht. Sondern frei, einzigartig und ohne Normen. Shannon Pyper will Stereotypen überwinden – Ihre Frauenbilder widersetzen sich dem sozialen Druck, der von der Gesellschaft immer wieder ausgeübt wird und Frauen somit bewusst oder auch unbewusst in Rollen drängt, die von ihnen erwartet werden: Sei es in der Mutterrolle, in der karriereorientierten Arbeitswelt oder sonstigen Lebensbereichen.

Der romantische Blick – Museum Fürstenfeldbruck – Ausstellung

Laufzeit: 19. November 2021 bis Sonntag, 1. Mai 2022
Jubiläumsausstellung „Der romantische Blick“ mit Werken von Caspar David Friedrich, Carl Rottmann, Franz Ludwig Catel, Johan Christian Dahl u.v.m.
Die Ausstellung präsentiert ausgewählte Werke der noch nie ausgestellten Sammlung Maibaum Lübeck, die Landschaftsbilder bedeutender romantischer Maler versammelt. Knapp 50 wenig bekannte Werke von über zwanzig Künstlern vorwiegend aus Deutschland und Skandinavien thematisieren existentielle Gefühle wie Sehnsucht, Unendlichkeit oder Melancholie. Sie dokumentieren die romantische Gegenposition dieser Umbruchszeit um 1800. Aufklärung und Französische Revolution hatten ein rationales Weltbild geschaffen, dem viele Künstler Gefühl und Emotion entgegensetzen wollten.

Museum Georg Schäfer

Neue Wahrheit? Kleine Wunder! Die frühen Jahre der Fotografie

An Schnappschüsse, wie sie die heutige Gesellschaft im Zeitalter des Smartphones zu tausenden macht, war noch nicht zu denken. Eine Fotografie war nicht nur in der Herstellung zeitaufwendig, sie musste auch gut vorbereitet sein. Daher wurde sie als Sieg des menschlichen Intellekts über die Kräfte der Natur zelebriert. Die Naturtreue war die neue Wahrheit. Das erste praktikable Verfahren zur Herstellung von Fotos entwickelte Louis Daguerre (1787-1851) 1839 mit der nach ihm benannten „Daguerreotypie”. Sie gilt auch heute noch als das ästhetisch vollkommenste Stadium der Fotografiegeschichte. (Quelle: Museum Georg Schäfer)

„Keith Sonnier. Lightsome“ – Ausstellung Neues Museum Nürnberg

Mit der Ausstellung Keith Sonnier. Lightsome präsentiert das Neue Museum Nürnberg die erste Retrospektive nach dem Tod des Künstlers im Sommer letzten Jahres. Weit über sechzig Arbeiten, von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart, bieten Einblick in alle Schaffensperioden.
Der Titel Lightsome bezieht sich auf Sonniers bekannteste Werke: die vielen Neonarbeiten, die sein gesamtes Oeuvre prägen. Zudem aber, und dies möchte die Ausstellung zeigen, war Sonnier ein ausgesprochen offener und undogmatischer Künstler. So gibt es neben seiner Lichtkunst ein vielgestaltiges Werk zu entdecken.
Ausstellungsdauer: 15.10.2021 – 06.02.2022

„Neuanfänge – Heimatvertriebene in Bayern“ – Sonderausstellung Haus der Bayerischen Geschichte

Das Haus der Bayerischen Geschichte (HdBG) in Regensburg beschäftigt sich seit langem intensiv mit dem Thema „Flucht und Vertreibung“. In seinem Museum hat es vor allem die Seite der Integration in den Vordergrund gestellt. Schließlich galt es in den Jahren nach Kriegsende, Hunderttausende von deutschstämmigen vor allem aus Polen und der Tschechoslowakei Vertriebenen in das noch stark agrarisch geprägte Bayern einzubinden. Gerade die ländlichen Regionen, in die wegen der Wohnungsnot der zerstören Städte zuerst der Zustrom erfolgte, leisteten dabei Pionierarbeit. Umgekehrt brachten viele Vertriebene technisches und industrielles Know-how in das Land und erwarben sich erhebliche Anteile am wirtschaftlichen Aufschwung der 1950er Jahre. Diese wichtige Epoche dokumentiert das HdBG durch Zeitzeugeninterviews und Sammelaktionen. Besonders intensiv verliefen die Arbeiten zur Corona-Zeit. Der Freistaat Bayern setzte hierfür zusätzliche Fördermittel ein. Das Resultat zeigt das HdBG in der Sonderausstellung „Neuanfänge – Heimatvertriebene in Bayern“.
Ausstellungsdauer: 15.09.2021 – 15.04.2022

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