26. März – 14. Juni 2026 | Neues Museum Nürnberg | Die Ausstellung TICHA. Retrospektive ist die erste umfassende Werkschau zu Hans Ticha im Westen der Republik und beleuchtet in Kooperation mit der Kunsthalle Rostock Tichas malerisches Werk in deutsch-deutscher Perspektive. Hans Ticha ist besonders in Ostdeutschland als Buchillustrator bekannt, seine Buchillustrationen prägten eine ganze Generation junger Leserinnen und Leser in der ehemaligen DDR.
Ausstellung

Staatsbibliothek Bamberg: „Vergessene Kunst in Bamberg. Alexej Borutscheff“ – Ausstellung
27. April – 18. Juli 2026 | Staatsbibliothek Bamberg | Alexej Archipowitsch Borutscheff wurde 1911 in Roslawl im Westen Russlands geboren. Während des Zweiten Weltkriegs geriet er 1941 in deutsche Kriegsgefangenschaft, 1945 kam er nach Bamberg. Hier lebte und wirkte er bis zu seinem Tod 1994. Als freischaffender Künstler war Borutscheff eine der imposantesten und farbigsten Erscheinungen der Bamberger Kunstszene, freundlich-zurückhaltend, leicht misstrauisch, am Ende seines Lebens verwirrt. Die Staatsbibliothek Bamberg bewahrt sein Werk, 1995 gelang die Übernahme des Künstlernachlasses. Die Ausstellung gibt erstmals einen umfassenden Einblick in Borutscheffs Schaffen.

Städtische Galerie Cordonhaus Cham: „spielend – Petra Amerell, Christian Heß“ – Ausstellung
7. März – 3. Mai 2026 | Städtische Galerie Cordonhaus Cham | Eine große Skulptur von Christian Heß empfängt die Besucherinnen und Besucher im Hof der Städtischen Galerie Cordonhaus Cham. Leicht und zugleich kraftvoll markiert sie den Eingang zum Kulturort und bildet die Ouvertüre zur Ausstellung „spielend“. Malerei von Petra Amerell und Skulpturen von Christian Heß eröffnen einen Dialog voller Farbe, Humor und frühlingshafter Anspielungen.

Kunsthalle Nürnberg: „Colour Crush“ – Ausstellung
21. März – 7. Juni 2026 | Kunsthalle Nürnberg | Die Ausstellung Colour Crush zeigt zwölf zeitgenössische künstlerische Positionen, die das Medium Farbe in den Mittelpunkt stellen. Die von Dr. Anne Schloen und Dr. Harriet Zilch kuratierte Ausstellung widmet sich der Farbe als eigenständigem künstlerischem Medium, das Raum, Wahrnehmung und Emotion prägt. In den acht Oberlichtsälen der Kunsthalle Nürnberg werden historische und aktuelle Positionen zusammengeführt, um Farbe nicht nur als visuelles, sondern als materielles, raumbildendes und sinnlich erfahrbares Phänomen zu untersuchen.

Neue Wahrheit? Kleine Wunder! Die frühen Jahre der Fotografie
An Schnappschüsse, wie sie die heutige Gesellschaft im Zeitalter des Smartphones zu tausenden macht, war noch nicht zu denken. Eine Fotografie war nicht nur in der Herstellung zeitaufwendig, sie musste auch gut vorbereitet sein. Daher wurde sie als Sieg des menschlichen Intellekts über die Kräfte der Natur zelebriert. Die Naturtreue war die neue Wahrheit. Das erste praktikable Verfahren zur Herstellung von Fotos entwickelte Louis Daguerre (1787-1851) 1839 mit der nach ihm benannten „Daguerreotypie”. Sie gilt auch heute noch als das ästhetisch vollkommenste Stadium der Fotografiegeschichte. (Quelle: Museum Georg Schäfer)





