Kulturveranstalter

Schloßmuseum des Marktes Murnau

Adresse

Schloßhof 4-5
82418
Seehausen a. Staffelsee

Kontakt

Telefon: 08841/476207
Fax: 08841/476277

Schlossmuseum@murnau.de

http://www.museeninbayern.de/fds/museum.php?696

Das Schloßmuseum des Marktes Murnau befindet sich im ehemaligen Pflegschloß in der Ortsmitte. Ludwig der Bayer schenkte 1332 dem Kloster Ettal diese (1232 entstandene, 1537 erweiterte) Anlage, in der bis zur Säkularisierung die Gerichtsbarkeit ausgeübt wurde. Das Schloßmuseum veranschaulicht die besonderen Beziehungen zwischen der Murnauer Landschaft, örtlicher Tradition und bedeutender Kunst- und Literaturgeschichte. Ausstellungsschwerpunkte sind daher Geschichte und Eigenart der Landschaft, Geschichte und Baugeschichte des Marktes - die ab 1901 auch von Emanuel von Seidl geprägt wurde -, Schloßgeschichte, örtliches Hausgewerbe im 18. und 19. Jahrhundert (Hinterglasmalerei, Federmalerei, Wachszieherei) und der Fremdenverkehr seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Hinterglasbildersammlung Udo Dammert vermittelt die internationale Vielfalt der Herstellungsgebiete von Europa bis zum Fernen Osten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Landschaftsmalerei im Alpenvorland seit dem späten 18. Jahrhundert. Ab 1908 erfolgte mit den Künstlern der "Neuen Künstlervereinigung München" und des "Blauen Reiter" in Murnau die entscheidende künstlerische Entwicklung zum Expressionismus. Besonderen Raum nimmt das Werk Gabriele Münters ein, die bis zu ihrem Tode 1962 in Murnau wirkte. Eine weitere Abteilung behandelt Leben und Werk des Dramatikers Ödön von Horváth, der zwischen 1924 und 1933 überwiegend in Murnau lebte und hier einige seiner Hauptwerke schrieb. ganzjährig Di.-So. 10.00-17.00 (im Winter kürzere Öffnungszeiten möglich) Juli-Sept. Di.-Fr. 10.00-17.00 Sa. u. So. 10.00-18.00 02.07.2003 - 02.11.2003 MURNAU (Friedrich Wilhelm) IN MURNAU (Oberbayern) Die Ausstellung konzentriert sich auf die Hauptwerke Murnaus, spürt dabei aber vor allem den Einflüssen nach, die das Theater, die historische und zeitgenössische Literatur sowie die klassische Kunstgeschichte auf sein Werk ausübten. Sie spannt einen Bogen von seinen schauspielerischen Anfängen bis zu den großen Regieerfolgen in Deutschland und Amerika (zwei Oskars für "Sunrise") und geht auf seine Freunde, Mitarbeiter und Wegbegleiter wie Hans Ehrenbaum-Degele und Else Lasker-Schüler ein. In der Gegenüberstellung mit Vorbildern aus der Kunstgeschichte - Werke von Spitzweg, Kerstin, von Stuck, Kubin und anderen - wird der Besucher auf seinem Rundgang durch Leben und Werk Murnaus angeregt, in einen lebendigen Dialog zwischen Film und Bildender Kunst zu treten. Zudem werden zahlreiche Dokumente, Kulissenentwürfe, Drehbücher und Fotografien aus dem Umfeld der Filmproduktionen gezeigt.

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