Kulturveranstalter

Pinakothek der Moderne

Adresse

Barer Str. 40
80333
München

Kontakt

Telefon: 089/23805-360
Fax: 089/23805-251

info@pinakothek.de

http://www.pinakothek.de/pinakothek-der-moderne/

Öffnungszeiten:
Täglich außer Montag 10 - 17 Uhr
Do, Fr bis 20 Uhr

Geschlossen:
Montags, Faschingsdienstag, Tag der Arbeit (1.5.), Heilig Abend (24.12.), 1. Weihnachtstag (25.12.), Silvester (31.12.)

Eintritt: 9,50 Euro, ermäßigt 6 Euro


Der lichtdurchflutete Museumsneubau der Pinakothek der Moderne versammelt seit Herbst 2002 vier bedeutende Museen aus den Gebieten Malerei, Skulptur, Graphik, Design und Architektur unter einem Dach: Die Sammlungen der Staatsgalerie moderner Kunst, der Neuen Sammlung, des Architekturmuseums der Technischen Universität und der Staatlichen Graphischen Sammlung, bislang provisorisch in verschiedenen Häusern untergebracht und nur zum Teil der Öffentlichkeit zugänglich, haben in dem neuen Museum auf dem Gelände der ehemaligen Türkenkaserne ein angemessenes Ambiente erhalten. Die Verbindung der vier Sparten lädt ein, Zusammenhänge zu entdecken und neue, überraschende Einblicke zu gewinnen.

Die Sammlung zur modernen und zeitgenössischen Kunst bildet einen Schwerpunkt des Museums. Sie umfasst die qualitativ und quantitativ auf international höchstes Niveau angewachsenen Bestände der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen an Malerei, Skulptur, Installationen und Werken aus dem Bereich der neuen Medien des 20. und 21.Jahrhunderts. Die Malerei der französischen ?Fauves?, die Künstlergruppe ?Brücke? und ?Der Blaue Reiter? sind ebenso vertreten wie der Kubismus mit bedeutenden Werken von Pablo Picasso, Georges Braque und Juan Gris. Auch die abstrakte Malerei der 1940er bis 60er Jahre, Pop und Minimal Art, neue realistische und expressive Tendenzen oder die chromatische Malerei, die mit rein abstrakten Farbflächen arbeitet, ist zu sehen.

Die Staatliche Graphische Sammlung zeigt in ihrem Ausstellungsbereich im Erdgeschoss ständig wechselnde Ausstellungen mit Arbeiten auf Papier aus den eigenen Beständen sowie mit Leihgaben. Schwerpunkte der Sammlung bilden die deutschen Einblattholzschnitte des 15. Jahrhunderts, italienische Zeichnungen der Renaissance, altdeutsche Meister, Niederländer des 17. Jahrhunderts, deutsche Zeichnungen der Romantik und des späten 19. Jahrhunderts, insbesondere der Münchner Schule. Die Neue Sammlung, entstanden aus der Gründung des Deutschen Werkbundes 1907 in München und seit 1925 als Staatsmuseum etabliert, ist heute eines der international führenden Museen für angewandte Kunst der Moderne. In dem Museumsneubau kann sie nach 75 Jahren Ausstellungstätigkeit erstmals ihre Bestände auf Dauer zeigen. Aus einem Schatz von 60.000 Objekten wird anhand ausgewählter Beispiele schlaglichtartig die Geschichte des Design von den Vorreitern der Moderne bis zur unmittelbaren Gegenwart veranschaulicht. Die Bestände reichen von kunstgewerblich hergestellten Gegenständen aus Glas, Keramik, Holz oder Metall über den Schwerpunkt Industrial Design hin zu angewandter Graphik, Buchkunst und Photographie.

Auch für das Architekturmuseum der Technischen Universität München beginnt mit dem Umzug eine neue Epoche. Nachdem ein Vierteljahrhundert lang Ausstellungen in anderen Institutionen gezeigt worden sind, erhält es nun ein eigenes ?Schaufenster?. Mit 300.000 Zeichnungen von rund 400 Architekten aus dem 18. bis 20. Jahrhundert sowie einem Bestand von etwa 100.000 Photographien und 500 Modellen ist das Museum heute die größte deutsche Spezialsammlung für Architektur.

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