Kulturveranstalter

Naturhistorisches Museum

Adresse

Marientorgraben 8
90402
Nürnberg

Kontakt

Telefon: 0911/227970
Fax: 0911/2447441

http://www.museeninbayern.de/fds/museum.php?760

Im neuen Museum der Naturhistorischen Gesellschaft in der Norishalle sind fünf Sammlungen ausgestellt. Im Geologiesaal wird neben der Erklärung geologischer Arbeitsweisen der erdgeschichtliche Aufbau Nordbayerns anhand von Exponaten, Lackabzügen von Bodenbildungen und Graphiken vermittelt. Der 80 kg schwere Eisenmeteorit von Untermässing - der größte erhaltene Meteorit in Deutschland - steht in Zusammenhang mit der Bildung des Rieskraters. Ausführlich wird auf das Thema "Saurier in Nordbayern" eingegangen. Die karstkundliche Ausstellung zeigt anhand von Exponaten und Modellen die Entstehung von Höhlen und anhand paläontologischer Funde ihre Bedeutung als Lebensraum. Im Bereich Vorgeschichte stehen zunächst Sonderausstellungen auf dem Programm. Ab 2003 werden die Metallzeiten mit neuen Konzepten dargestellt. Ein eigener Ausstellungsbereich ist den Ausgrabungen der Naturhistorischen Gesellschaft in Petra (Jordanien) gewidmet. Völlig neu präsentiert sich die Völkerkunde. Die Exponate zeigen zusammen mit lebensgroßen Graphiken die Lebens-umstände sibirischer Jägervölker, der "steinzeitlichen" Bewohner Neuguineas, aber auch der Kulturen Afrikas und Mittelamerikas jeweils vor dem Eindringen europäischer Kolonisatoren. Die Reichhaltigkeit fremder Kulturen offenbart sich an den jeweils in den geographischen Räumen vorhandenen Materialien: Fischhautmäntel aus Sibirien und mit Erdfarben überzogene Holzschnitzereien aus der Südsee belegen Kunstfertigkeit und handwerkliches Können. Großflächig angelegte Sonderausstellungen ergänzen die Dauerausstellungen auch um Themen der nicht ständig im Museum vertretenen Abteilungen, wie z.B. Botanik, Entomologie oder Pilzkunde. Mo.-Fr. u. So. 10.00-17.00 09.02.2003 - 01.11.2003 Frühbronzezeit in Südjordanien

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