Kulturveranstalter

Museum Reich der Kristalle- Mineralogische Staatssammlung

Die Mineralogische Staatssammlung wurde 1759 als Abteilung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften begründet und hatte dort - in der Alten Akademie an der Neuhauser Straße - bis 1944 ihren Sitz; 1797 übertrug ihr Kurfürst Max IV. Josef seine Pfälzer Mineraliensammlung; seit 1823 existiert sie als selbständige Sammlung. Wichtigen Zuwachs bekam sie 1859 auf Bitten Franz v. Kobells mit der Eichstätter Sammlung von Herzog Maximilian von Leuchtenberg mit vielen russischen Mineralien. Zu ihnen gehört der berühmte Smaragd in Biotitschiefer von der Tokowaja im Ural. Bis zum Zweiten Weltkrieg besaß die Sammlung etwa 50 000 Mineralien, wovon die Mehrzahl bei Bombenangriffen verlorenging. Heute umfaßt der Bestand wieder etwa 25 000 Minerale und Kristalle aus der ganzen Welt. Seit 1971 residiert die Mineralogische Staatssammlung im Neubau für geowissenschaftliche Institute. Hier wurde 1974 das Museum "Reich der Kristalle" eröffnet. Es zeigt am Beispiel von über 700 Mineralien und an zum Teil beweglichen Modellen, wie Kristalle aufgebaut und ihre Eigenschaften zu erklären sind und unter welchen Bedingungen Minerale gebildet werden. Ferner sind Edelmetalle, Edel- und Schmucksteine zu sehen. Jährlich finden Sonderschauen statt. Di.-Fr. 13.00-17.00 Sa. u. So. 13.00-18.00 bei Sonderausstellungen erweiterte Öffnungszeiten

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