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Mindelheim

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Über dem Mindeltal liegt südwestlich der Stadt die Mindelburg. Mit wehrhaften Rundbastionen, Toren und Gräben, der Aufteilung in eine Vorburg und die Hauptburg mit eigenem Graben und Brücke entspricht sie den Vorstellungen von einer mittelalterlichen Burg. Der Palas der Hauptburg entstand um 1160 als weithin sichtbares Zeichen des Herrschers. Das hohe Palastgebäude ist reich mit romanischen Zierelementen geschmückt und ist wohl das älteste monumentale profane Ziegelbauwerk in Süddeutschland. Die Burg war das Herrschaftszentrum eines eigenen kleinen Staates und unter anderem Sitz der Herzöge von Teck und der Familie von Frundsberg. In der ebenfalls ab 1160 errichteten und 1718 barockisierten St.-Georgs-Kapelle befindet sich die älteste spätgotische Madonna der Stadt (um 1490). In der gewölbten Trinkstube im Benefiziatenhaus ist ein Wandgemälde aus der Zeit um 1520 erhalten, das den Burgherren Georg I. von Frundsberg mit Gästen zeigt. Teile der Burg sind vermietet.
Der Burghof mit dem 27 Meter tiefen Burgbrunnen ist ganzjährig zugänglich ebenso wie der zum Aussichtsturm umgebaute Burgfried von Mai bis Oktober, im Rahmen von Führungen auch die Kapelle.

Derzeit entsteht im Schloss Mindelburg ein Schloss-Museum, das in einigen Jahren eröffnet wird.

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