Kulturveranstalter

Maximilianmuseum

Adresse

Philippine-Welser-Str. 24
86150
Augsburg

Kontakt

Telefon: 0821/3244125
Fax: 0821/3244105

kunstsammlungen.stadt@augsburg.de

http://www.museeninbayern.de/fds/museum.php?73

Das Maximilianmuseum, im Zentrum der Altstadt zwischen Rathaus und St. Annakirche gelegen, ist das Stammhaus der Städtischen Kunstsammlungen Augsburg. Die heutige Anlage, seit 1855 Museum und nach dem bayerischen König Maximilian II. benannt, besteht aus zwei historischen Bürgerhäusern, dem sog. Welserhaus (15. Jh.) und dem sog. Hainhoferhaus (16. Jh.), die erst Ende des 17. Jahrhunderts zu einem Komplex vereint wurden, der von 1716 bis 1853 das Evangelische Waisenhaus beherbergte. Seit dem Umbau 1907/08 unter Gabriel v. Seidl verbinden zwei Seitenflügel die beiden Einzelhäuser zu einem geschlossenen Gebäudegeviert um einen Innenhof. Dieser Hof, seit der umfassenden Neugestaltung des Maximilianmuseums 1998 bis 2000 mit einer kühnen Glasdachkonstruktion überwölbt, beherbergt die kostbaren Bronzefiguren von den Augsburger Prachtbrunnen des Hubert Gerhard (um 1540/50-1620) und des Adriaen de Vries (1556-1626). Die umfassenden Sammlungen des Museums, zu deren Grundstock u.a. die römischen Altertümer des seit 1822 bestehenden "Antiquariums" und die vom 1834 gegründeten Historischen Verein übergebenen mittelalterlichen Objekte zählen, werden nach Abschluß der umfassenden Gebäudesanierung (voraussichtlich Ende 2000) in neuer Aufstellung zu sehen sein. Glanzstücke des Museums sind die Skulpturen des 16. bis 18. Jahrhunderts (mit Werken u. a. von Hans Daucher, Sebastian Loscher, Georg Petel), die Augsburger Goldschmiedekunst, Porzellan und Fayence (z. B. die Erzeugnisse der schwäbischen Fayence-Manufakturen Augsburg, Künersberg, Göggingen und Friedberg), Uhren und wissenschaftliche Instrumente und die stadtgeschichtliche Sammlung, zu der beispielsweise die berühmten Holzmodelle des Augsburger Rathauses von Elias Holl gehören. wegen Neukonzeption geschlossen Wiedereröffnung voraussichtl. 2003 05.09.2003 - 09.11.2003 Fritz Koelle

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