Kulturveranstalter

KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Adresse

Gedächtnisallee 5-7
92696
Flossenbürg

Kontakt

Telefon: 09603/921980
Fax: 09603/921990

infozentrum@flossenbuerg.de

http://www.museeninbayern.de/fds/museum.php?300

Im Frühjahr 1938 wurde in Flossenbürg nahe der tschechischen Grenze ein Konzentrationslager eingerichtet. Die Gefangenen mußten unter unmenschlichen Bedingungen im örtlichen Granitsteinbruch arbeiten. In den Jahren bis zur Befreiung im April 1945 waren im KZ Flossenbürg und seinen Außenstellen insgesamt mehr als 100 000 Menschen aus 30 Nationen inhaftiert, rund 30 000 davon kamen durch Hinrichtungen, Krankheiten und Hunger ums Leben. In der KZ-Gedenkstätte erinnern neben Sammelgräbern, in denen die Toten der Evakuierungsmärsche bestattet wurden, drei erhaltene Wachtürme, Reste des Lagerzauns, das Krematorium mit einer Pyramide aus der Asche der verbrannten Toten, Gebetsstätten und Gedenktafeln an das Geschehen. In einem Teil des ehemaligen Arrestbaus wurde eine Dokumentationsausstellung eingerichtet, in der anhand von Schriftstücken und Photographien die Geschichte des Konzentrationslagers, die Lebensbedingungen der Häftlinge sowie die Kurzbiographien hier hingerichteter Vertreter des deutschen Widerstands wie Dietrich Bonhoeffer und Wilhelm Canaris vermittelt werden. Seit 1998 ist auch der ehemalige Appellplatz des Konzentrationslagers Teil der Gedenkstätte und für die Besucher zugänglich. Auf diesem Areal befinden sich zwei Originalgebäude, die ehemalige Lagerwäscherei und die ehemalige Häftlingsküche. In diesen Gebäuden werden in den nächsten Jahren eine neue Dauerausstellung, Flächen für Wechselausstellungen sowie Gruppenarbeitsräume eingerichtet. Seit 1999 sind in der ehemaligen Kommandantur des Konzentrationslagers das Archiv und die Bibliothek der Gedenkstätte untergebracht. tägl. 9.00-17.00

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