Kulturveranstalter

Historisches Stadtmuseum Burghausen

Adresse

Burg Nr.48
84489
Burghausen

Kontakt

Telefon: 08677/65198
Fax: 08677/878828

stadtmuseum@burghausen.de

http://www.museeninbayern.de/fds/museum.php?185

In der Kemenate, dem Frauentrakt der Hauptburg am Ende der Burganlage, ist seit 1907 das schon 1899 gegründete Stadtmuseum untergebracht. 1960 wurde es neu aufgestellt und zeigt dem Besucher in 30 Räumen auf vier Stockwerken die reichen, vom Heimatverein zusammengetragenen Sammlungen. Vom Erd- bis ins 2. Obergeschoß sind sakrale Werke von Burghausener Malern des 16. bis frühen 19. Jahrhunderts zu sehen - am bekanntesten Johann Nepomuk della Croce (1736- 1819) - sowie Bildhauerarbeiten, darunter Werke der Gebrüder Martin und Michael Zürn, die um 1640 in Burghausen wirkten, und von Johann Georg Lindt (1733 bis 1795). Auch ein barocker Schrankaltar aus dem Kloster Raitenhaslach ist hier ausgestellt. Bürgerliche Möbel der Renaissance, des Barock, Biedermeier und Historismus ebenso wie bäuerliche Möbel des 18. und 19. Jahrhunderts repräsentieren bürgerliche und ländliche Wohnkultur. Daneben gibt es große Sammlungen von religiöser Volkskunst, Uhren, Hausrat, Kleidung und Accessoires. Seit dem 100jährigen Jubiläum des Museums 1999 gibt es eine "Handwerkerstraße", in der Burghauser Handwerkerfamilien des 18. und 19. Jahrhunderts vorgestellt werden. Zu sehen sind Hafner, Zinngießer, Glockengießer, Lebzelter, Uhrmacher, Baumeister, Schmied, Schlosser, Schreiner und Drucker. Eine anschauliche archäologische Abteilung mit Modellen, Objekte zur Stadtgeschichte und eine umfangreiche Waffensammlung (Burghausen war seit dem 18. Jahrhundert Garnisonsstadt) dokumentieren den historischen Hintergrund. Eine naturkundliche Sammlung mit einheimischen Schmetterlingen und Vögeln beschließt den Rundgang. Im alten Handwerkerviertel Burghausens, In den Grüben 162, betreut das Stadtmuseum eine bis 1985 betriebene, mit allem Inventar erhaltene Schuhmacherwerkstatt, welche die Entwicklung dieses Handwerks in den letzten 100 Jahren widerspiegelt. Sie ist ganztägig durch eine Glasscheibe zu besichtigen. 15.3.-30.4. u. 1.10.-1.11. tägl. 10.00-16.30 1.5.-30.9. tägl. 9.00-18.30 (2.11.-14.3. geschl.)

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