Kulturveranstalter

Gemäldegalerie Dachau

Adresse

Konrad-Adenauer-Str. 3
85221
Dachau

Kontakt

Telefon: 08131/56750
Fax: 08131/78305

http://www.museeninbayern.de/fds/museum.php?213

Gemäldegalerie Dachau

Der Initiative und Sammeltätigkeit von Dachauer Künstlern und dem Museumsverein verdankt Dachau die Eröffnung der ersten Gemäldegalerie im Dachauer Schloss im Jahr 1908. Sie blickt damit auf eine fast hundertjährige Tradition zurück. Seit 1985 hat sie ihren Platz im Herzen der Altstadt, seit 1988 wird sie vom Zweckverband Dachauer Galerien und Museen geleitet. Seit dem Umbau 2005 verfügt das Museum über eine moderne Einrichtung und eine attraktive Dachterrasse hoch über der Stadt.
Im Mittelpunkt der ständigen Ausstellung der Dachauer Gemäldegalerie steht die Künstlerkolonie Dachau, die ihre Blütezeit um das Jahr 1900 erlebte. Etwa 200 Bilder und einige ausgewählte Skulpturen dokumentieren die Entwicklung der Landschaftsmalerei in Dachau von ihren Anfängen bis weit ins 20. Jahrhundert hinein. Der Rundgang beginnt mit der Entdeckung des vor den Toren Münchens gelegenen Marktorts Dachau und seiner stimmungsvollen Mooslandschaft durch die Künstler um die Mitte des 19. Jahrhunderts. In den folgenden Jahrzehnten kamen immer mehr Künstler nach Dachau und trugen zur Entstehung einer Künstlerkolonie bei. Eine kleine Gruppe von Malern, Adolf Hölzel, Ludwig Dill und Arthur Langhammer, wurde 1898 durch eine Ausstellung in Berlin als „Neu-Dachauer“ überregional bekannt. Ihre künstlerischen Ideen führten zur abstrakten Malerei und legten den Grundstein zur Entstehung der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs bereitete dieser Entwicklung ein jähes Ende. Die danach einsetzende thematische Neuorientierung der Künstler hinterließ auch in Dachau ihre Spuren. Neben der ständigen Ausstellung beschäftigen sich Sonderausstellungen regelmäßig mit einzelnen Aspekten der Dachauer Freilichtmalerei.

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