Kulturveranstalter

Freilichtmuseum Finsterau

Das Freilichtmuseum Finsterau, das seit seiner Eröffnung im Jahre 1980 kontinuierlich weiter ausgebaut wurde, gibt Einblicke in historische Wohn- und Wirtschaftsformen des Bayerischen Waldes. Gemeinsam mit dem ebenfalls vom Zweckverband Niederbayerische Freilichtmuseen getragenen Freilichtmuseum Massing, das der Landschaft südlich der Donau gewidmet ist, dokumentiert es ländliches Bauen, Leben und Wirtschaften in Niederbayern. Auf dem ca. 7 ha großen Gelände sind u.a. zu sehen: die Dorfschmiede aus Grattersdorf mit einer Ausstellung über das historische Schmiedehandwerk; das ehemalige Straßenwirtshaus "Ehrn", das heute als Museumsgaststätte und Ausstellungsgebäude dient; der "Kapplhof", eine stattliche Dreiseitanlage, bestehend aus Wohnstallhaus, Getreidekasten (1712) und Stadel mit eingebautem Schafstall, der im Zustand der 1950er Jahre präsentiert wird. Das "Sachl" steht für ein typisches Kleinbauernanwesen des Bayerischen Waldes; es war bis 1978 bewohnt. Der "Petzi-Hof", ein unregelmäßiger Vierseithof mit sieben Gebäuden, führt im Unterschied zu den anderen Hofanlagen den kompletten Baubestand vor. Auch die gesamte Ausstattung des Hofes wurde übernommen. Der "Tanzer-Hof" zeigt das Wirtschaften um 1960. Zentrum einer Baugruppe "Bäuerliche Waldwirtschaft" ist die "Hirschkopfhütte", eine Holzhauerunterkunft aus dem Kerngebiet des Nationalparks Bayerischer Wald. Der Besucher findet noch mehrere Nebengebäude ohne Einbindung in eine Hofanlage vor, u.a. ein Flachsbrechhaus und einen Granitstall für Zugvieh, wie er im unteren Bayerischen Wald wegen der dortigen Granitvorkommen oft gebaut wurde. Die Ausstattung der Häuser, die Geräte und Maschinen stammen überwiegend aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. 1999 wurde ein Eingangs- und Ausstellungsgebäude neu errichtet. Jan.-April tägl. 11.00-16.00 Mai-Sept. tägl. 9.00-18.00 Okt. tägl. 9.00- 16.00 25.-31. Dez. 11.00-16.00

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