Kulturveranstalter

Fränkisches Freilandmuseum

Adresse

Bahnhofstr. 19
97650
Fladungen

Kontakt

Telefon: 09778/91230
Fax: 09778/912345

orf.flm-fladungen@t-online.de

http://www.museeninbayern.de/fds/museum.php?297

Seit 1985 baut der Zweckverband, bestehend aus dem Bezirk Unterfranken, dem Landkreis Rhön-Grabfeld und der Stadt Fladungen in der Talaue der Streu das Fränkische Freilandmuseum Fladungen auf. Es ist seit 1990 zugänglich; die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts erfolgte 1996. Ziel ist es, am Beispiel bäuerlich-ländlicher Bauten mit dazugehöriger Ausstattung vornehmlich aus den Gebieten des Spessarts, der bayerischen Rhön, der Haßberge und des Grabfeldes auf dem ca. 12 ha großen Museumsgelände das Landleben in Franken darzustellen. Die Gebäude stammen aus der Zeit von ca. 1600 bis ca. 1900 und sind in zwei Baugruppen konzentriert, die später einen dorfähnlichen Charakter erreichen sollen: In die Baugruppen "Östliches Unterfranken" und "Westliches Unterfranken". Ausgangspunkt des Museums bildete die "Äußere Mühle" von Fladungen, die 1984 als erstes Gebäude dem Fränkischen Freilandmuseum übergeben wurde. Es handelt sich um einen einfachen Bau mit gebrochenem Mansarddach aus dem Jahr 1802. Hervorzuheben sind im Obergeschoß des Gebäudes u.a. vier unterschiedlich erhaltene Wandbilder mit Themen der bäuerlichen Feldarbeit (Monatsbilder). Die eigentlichen, nach wissenschaftlichen Erkenntnissen erfolgten Gebäudeübertragungen begannen mit der Übernahme einer Hofstelle aus Trappstatt, einem 1724 errichteten Streckhof. Bis heute sind u.a. das Wohnstallhaus aus Bahra, ein Schulhaus aus Krausenbach, ein Gemeindebrauhaus aus Alsleben, eine katholische Filialkirche aus Leutershausen, eine Ölschlagmühle aus Wiesthal, ein Bauernhaus mit Stallnebengebäude aus Mühlfeld, ein Taglöhnerhaus aus Heinrichsthal und ein Tropfgut aus Ostheim transferiert worden. Hofstellen aus Rügheim, Waldberg und Oberbernhards erweitern den Museumsbestand. April-Nov. tägl. 9.00-18.00

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