Kulturveranstalter

Diözesanmuseum

Adresse

Domplatz 5
96049
Bamberg

Kontakt

Telefon: 0951/502325
Fax: 0951/502320

http://www.museeninbayern.de/fds/museum.php?117

Unmittelbar an den Bamberger Dom schließt sich, den Domkreuzgang umgreifend, das Domkapitelhaus an. Der vornehm zurückhaltende Bau wurde 1731 bis 1733 von Balthasar Neumann als Amtsgebäude des Domkapitels errichtet. Heute befinden sich hier die Bibliothek des Metropolitankapitels und das Diözesanmuseum. Das Museum ist aus dem Domschatz erwachsen, der sicher so alt wie das 1007 errichtete Bistum Bamberg ist. Dessen Gründer, Kaiser Heinrich II. (1002-24), war der erste und größte Mäzen. Bei der Säkularisation 1803 mußten die Gegenstände, die man mit dem Namen des Kaisers verband, nach München abgeliefert werden, während die übrigen Kostbarkeiten in Bamberg meistbietend versteigert wurden. Wenige Stücke, die sich damals nicht verkaufen ließen, bildeten den Grundstock für den neuen Domschatz, zu dem im Verlaufe des 19. Jahrhunderts eine Reihe von Geschenken hinzukam. Der Plan, diese Exponate mit Leihgaben aus Pfarreien des Erzbistums Bamberg zu ergänzen, bestand schon 1907. Verwirklicht werden konnte er erst 1966. Der Besucher betritt das Museum vom südlichen Seitenschiff des Domes aus und kommt in den Kreuzgang, der als Lapidarium genutzt wird. Zu den wichtigsten hier ausgestellten Steinplastiken zählen die Figuren der Adamspforte des Domes. In den Erdgeschoßräumen werden Exponate zum Wallfahrts- und Prozessionswesen, außerdem gotische Plastiken und Reste der früh- und hochbarocken Domausstattung gezeigt. Die Räume im 1. Stock sind dem Domschatz, liturgischen Geräten und Paramenten vorbehalten. Hier finden sich der Ornat Papst Clemens II. (?1047) sowie das um 1050/60 entstandene Gunthertuch und die goldgestickten Mäntel Kaiser Heinrichs II. und seiner Gemahlin, Kaiserin Kunigunde, die bedeutendsten erhaltenen Textilien des 11. Jahrhunderts. Di.-So. 10.00-17.00

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