Auf dem Höhenrücken zwischen Salzach und Wöhrsee liegt die Burg von Burghausen. Mit einer Länge von über einem Kilometer gehört sie zu den größten Burganlagen Deutschlands. In einer ersten Bauperiode unter Herzog Heinrich XIII. von Niederbayern entstanden nach 1255 große Teile der Hauptburg mit Palas, Burgkapelle und Kemenate als zweite Residenz neben Landshut. Wegen der drohenden Türkengefahr und zur Repräsentation der Landesherrschaft ließ der niederbayerische Herzog Georg der Reiche die Anlage vom späten 15. bis ins frühe 16. Jahrhundert als gewaltiges Bollwerk zur stärksten Festung im Lande ausbauen. Hier lagerte der sagenhafte Schatz der Reichen Herzöge. Einige Gebäude sind als Museen zugänglich, andere sind bewohnt. Zu den Kostbarkeiten spätgotischer Baukunst zählt die Burgkapelle St. Hedwig. Sie wurde von Herzog Georg dem Reichen und seiner Gemahlin Hedwig gestiftet und 1489 geweiht. Die Bayerische Schlösserverwaltung stattete die ehemalige Wohnung des Herzogs im 1. Obergeschoß des Palas mit Mobiliar, Gemälden, Bildwerken und Wirkteppichen aus Spätgotik und Frührenaissance aus. April-Sept. tägl. 9.00-18.00 Okt.-März tägl. 10.00-16.00

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