Kulturveranstalter

Burg Trausnitz

Stadt und Burg Landshut wurden 1204 von Herzog Ludwig I. gegründet. Aus der ersten Bauphase im 13. Jahrhundert stammen der Bergfried, die ehemalige Kemenate, später Fürstenbau genannt, der ehemalige Palas, der Kapellentrakt sowie der Dürnitzbau. Im 15. Jahrhundert erlebte das Herzogtum Bayern-Landshut unter den "Reichen Herzögen" eine außergewöhnliche Blüte. Ihre Regierungszeit brachte für die Trausnitz zahlreiche Umbauten in der Hauptburg, den Neubau einer Kemenate sowie vor allem neue Befestigungen im äußeren Burgbereich. Nach dem Erlöschen der Landshuter Linie war die Burg nur noch Sitz des jeweiligen Thronfolgers. So verbrachte der spätere Herzog Wilhelm V. von 1568 bis 1579 seine Prinzenjahre auf der Burg. Damals wurden die letzten umfassenden Baumaßnahmen verwirklicht, die aus der Trausnitz ein prächtiges Renaissanceschloß formten. Es entstanden der Italienische Anbau, neue Dekorationen des Fürstenbaus sowie die Laubengänge des Hofes und eine weitläufige Gartenanlage. Nach einem Brand im Jahr 1961 waren umfangreiche Wiederherstellungsarbeiten notwendig. Die rekonstruierten Räume stattete man mit Mobiliar des späten 16. Jahrhunderts aus Süddeutschland und Oberitalien aus. Eine Folge von Wandteppichen, die nach Vorlagen von Peter Candid in Paris hergestellt wurden, stellen das Leben Ottos I. von Wittelsbach (bayerischer Herzog 1180- 1183) dar. Unter den historischen Räumen sind vor allem die gotische Burgkapelle, eine Doppelkapelle mit Figurenausstattung aus der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts und Fl ügelaltären aus dem 15. Jahrhundert sowie die "Narrentreppe" mit Fresken von Friedrich Sustris (Szenen der italienischen Commedia dell' arte) hervorzuheben. April-Sept. tägl. 9.00-18.00 Do. -20.00 Okt.-März tägl. 10.00- 16.00

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