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Burg Prunn steht auf einem steil aufragenden Kalkfelsen hoch über der Altmühl und der Ortschaft Prunn. Als Sitz der Herren von Prunn ist sie 1037 erstmals urkundlich erwähnt. Die heute bestehende Anlage ist jedoch das Resultat zahlreicher Aus- und Umbauten bis ins 18. Jahrhundert. Für ihren Erhalt als historisches Denkmal setzte sich 1827 König Ludwig I. von Bayern ein. Älteste Bauteile aus romanischer Zeit sind der Bergfried und die Fundamente des nach Südosten gelegenen romanischen Palas. In spätgotischer Zeit erlebte Burg Prunn im Besitz der Frauenberger von Haag (1338-1567) eine zweite Blütezeit. Dies dokumentiert auch der Fund einer Handschrift des Nibelungenliedes ("Prunner Codex"). Als schloßartiger, wohnlicher Erweiterungsbau entstand seit 1604 der nach Norden gelegene Torbau. Die Ingolstädter Jesuiten veranlaßten die letzte bedeutende bauliche Maßnahme: die Barockisierung der Schloßkapelle. Im Inneren sind die historisch ausgestatteten Räume, teils mit freigelegten mittelalterlichen Fresken, zu besichtigen. April-Okt. tägl. 9.00-18.00 Nov.-März Di.-So. 10.00-16.00

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