Kulturveranstalter

Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins

Adresse

Praterinsel 5
80538
München

Kontakt

Telefon: 089/2112240
Fax: 089/21122440

alpines.museum@alpenverein.de

http://www.museeninbayern.de/fds/museum.php?630

Das Alpine Museum des Deutschen Alpenvereins (DAV) liegt auf der Praterinsel zwischen Isar und Isarkanal. Bereits 1908 hatte die Stadt München das Gelände zur Nutzung als Museum zur Verfügung gestellt. Nach dem 2. Weltkrieg baute der DAV das zerbombte Haus wieder auf. Seit 1993 wurde hier wieder ein Alpines Museum eingerichtet, das zusammen mit Archiv und Bibliothek des Alpenvereins einen umfassenden Überblick über die Geschichte des Alpinismus bietet. Da die ehemaligen Bestände des ersten Alpinen Museums sich durch Kriegsumstände heute im Alpenvereinsmuseum Innsbruck befinden, wurde ein neuer Sammlungsbestand aufgebaut: Die Dauerausstellung des Museums behandelt die Zeit von 1760 bis 1945. Exponate aus den Bereichen Kunst, Naturwissenschaft und Alpinismus belegen die Annäherung an das einst als unwirtlich empfundene Gebirge. Im Museum wird eine Ideengeschichte des Alpinismus präsentiert, die Visionen und bald auch schon Probleme bei der Eroberung des Gebirges thematisiert. In Wechselausstellungen werden historische Aspekte des Museums vertieft sowie aktuelle Bezüge hergestellt. Ein Begleitprogramm umfasst Vorträge, Filmvorführungen, Podiumsdiskussionen und Buchvorstellungen.
Di. - Fr. 13.00-18.00 Sa. u. So. 11.00-18.00

Derzeit präsentiert das Alpine Museum die Sonderausstellung "Berg Heil! Alpenverein und Bergsteigen von 1918 - 1945". In den 1920er und 1930er Jahren veränderten sich die Gesellschaft, der Bergsport und der Alpenverein erheblich. Die Ausstellung erzählt mit über zweihundert Fotografien, Objekten, Gemälden und Dokumenten von den extremen alpinistischen Leistungen dieser Zeit und den enormen Risiken, die die Bergsteigerinnen und Bergsteiger dafür eingingen. Sie zeigt, wie die Berge für neue Bevölkerungsgruppen attraktiv wurden und welche Auswirkungen dies unter anderem auf die Erschließung der Bergwelt hatte. Thematisiert wird aber auch die politische Geschichte des Vereins, die vielfach von nationalistischer Geisteshaltung, Ausgrenzungen und Antisemitismus geprägt war.

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