Opernhaus Nürnberg: „GOLDBERG“ – Ballett von Goyo Montero

11. Dezember 2022 – 3. Februar 2023 | Opernhaus Staatstheater Nürnberg | Musik von J. S. Bach („Goldberg-Variationen“ BWV 988) und Owen Belton (Neukomposition) | Werkeinführung: jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn.

„Ich glaube, dass alles, was in unserem Schlaf passiert, ein Spiegelbild dessen ist, was wir sind oder was wir uns wünschen.” – Goyo Montero

Die Musik Johann Sebastian Bachs nimmt im Œuvre von Goyo Montero einen besonderen Stellenwert ein. Immer wieder hat sich der Nürnberger Ballettdirektor von Bachs Musik inspirieren lassen, so auch von den weltberühmten Goldberg-Variationen, die angesichts ihrer großen Kunstfertigkeit, Vielfalt und der virtuosen Herausforderungen an die Interpret*innen regelrecht in ihren Bann ziehen.

Staatstheater Nürnberg/Pedro Malinowski

Vor zwei Jahren konzeptionell angelegt, eröffnet die Neukreation nun als diesjähriges Orchester-Ballett die Spielzeit. Mit seiner Choreografie entfaltet Goyo Montero eine imaginäre Welt, in der er den diffusen Raum zwischen Wachzustand, Traum und Tiefschlaf erforscht und reflektiert. Was passiert, wenn ein Mensch in Schlaf fällt? In aufwändigen Vorbereitungen setzte sich der Choreograf mit der Schlafforschung auseinander und befasste sich mit Phänomenen wie Klarträumen, Narkolepsie, dem REM-Schlaf sowie dem Tiefschlaf und Prozessen, die während dessen im Körper stattfinden. Ballettkomponist Owen Belton wird auch in dieser Produktion Auszüge aus der Originalpartitur behutsam mit einer Neukomposition verbinden.

Musikalische Leitung: Björn Huestege

Konzept und Choreografie: Goyo Montero

Bühne: Curt Allen Wilmer, Leticia Gañán

Kostüme: Salvador Mateu Andujar

Licht: Martin Gebhardt

Komposition: Owen Belton

Ballett-Dramaturgin: Lucie Machan