Infografik
  • | Ingolstadt Museum für konkrete Kunst FUNKE FENGEL | Ausstellung Martin Fengel | 23.09.2017 - 25.02.2018 Mehr...
  • | München Glyptothek Der Blick nach oben. Rom - Portrait einer Stadt | Ausstellung Stefano Castellani | 14.09.2017 - 14.01.2018 Mehr...
  • | Passau Museum Moderner Kunst - Wörlen "Der ideelle Raum und die Figur" | Ausstellung von Anton und Toni Stadler | 02.09 - 12.11.2017 Mehr...
  • | Gessertshausen Schwäbisches Volkskundemuseum Oberschönenfeld "No magic for me today" | Ausstellung | 08.09. - 05.11.2017 Mehr...

Visuelle Kunst

KüKo - Künstlerkolonie Fichtelgebirge

Die Künstlerkolonie Fichtelgebirge e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kreativschaffenden zu helfen. Das Leben auf dem Land bietet Künstlern Ruhe, Raum und die Möglichkeit zur kreativen Entfaltung. Die Wege sind allerdings oft weit und das Knüpfen von Kontakten schwierig. Durch die KÜKO vernetzen sich Kreative aus allen Branchen und schaffen so neue Möglichkeiten für die Region.

Weitere Infos zur Küko unter kueko-fichtelgebirge.de

Ein Beitrag von Franziska Knobloch und Michael Sivochas.


Annunciata Foresti

Annunciata Foresti ist Künstlerin mit Leib und Seele.

Die gebürtige Italienerin lebt seit 1960 in Oberbayern. Das kleine Örtchen Dießen am Ammersee ist in den vergangenen Jahrzehnten zu ihrer neuen Heimat geworden und beeinflusst bis heute ihre Kunst. Die Malerin und Fotografin engagiert sich mit Leidenschaft für die Förderung zeitgenössischer Kunst und Kultur, wofür ihr 2014 der Tassilo Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung verliehen wurde. 2011 erfüllte sich für die Künstlerin ihr großer Herzenswunsch - das stillgelegte, ehemalige Bahnhofsstellwerk wurde zu ihrem Atelier. Nach der liebevollen Restauration beherbergt das Haus heute ihre Arbeitsstätte, einen kleinen Ausstellungsraum sowie einen "Skulpturenfriedhof" im angrenzenden Garten. Aktuelle Projekte und weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage von Annunciata Foresti: www.foresti-kunst.de

Ein Beitrag von Viktoria Nitzsche und Ashreka Ahmed-Dini.


Lukas Taschler - ein Künstler "mit Kulli und Feder"

Lukas Taschler ist ein echter Freigeist.

Der 24-Jährige hat ein Atelier im alten Quellegebäude in Nürnberg und zieht mit seinem pinken Schulrucksack von Veranstaltung zu Veranstaltung und von Ort zu Ort.

Über seine Art zu malen und was er am Portraitzeichen schätzt, hat er uns im Gespräch verraten.

Ein Beitrag von Anna-Lena Bayer und Greta Hirsch.


SupermART

Große Kunst im Supermarkt kaufen, das geht auf der ungewöhnlichen Veranstaltung von Laurentiu Feller. Seit 2011 finden sich jährlich viele Künstler zusammen, um zu malen, sich auszutauschen und ihre Kunst zu präsentieren. Dabei darf kein Werk mehr als 250 Euro kosten. So entsteht eine entspannte Festivalatmosphäre, die drei Tage lang Kunstexperten und Neulinge nach Nürnberg lockt. Im Video erzählen uns Künstler aus der Region, wie sie den SupermART erleben.

Ein Beitrag von Daniel Baierl und Verena Krippner.


Künstler unter sich

Heute sind die Klausner ein kreativer Kreis von Künstlern und Kunstfreunden, die Eines gemeinsam haben: die Freude am künstlerischen Schaffen. Maler, Musiker, Schreiner, Grafiker, Bilderhauer und andere Kreative inspirieren sich gegenseitig und leisten einen lebendigen Beitrag zur bayerischen Kunst- und Kulturszene. Heimat der Künstlerklause ist seit 1882 der Nürnberger Tiergärtnertorturm. Der Mietvertrag von damals gilt noch heute. Hier treffen sich die Mitglieder jeden Donnerstag zum kulturellen Austausch und gemeinsamen Malen und Zeichen. Neue Gesichter, vor allem junge Künstler sind immer herzlich willkommen. Die Geschichte der Künstlerklause zeigt: Etwas Neues aus der Taufe zu heben, kann der Anfang einer langen Tradition werden. Es war ein kalter Dezembertag im Jahr 1858 in Nürnberg. Weihnachten war vorbei und Silvester stand vor der Türe. Eine Zeit, die Menschen schon damals am liebsten zu Haue verbrachten. Doch eine Handvoll Schüler der Kunstgewerbeschule hatte andere Pläne. Die jungen Leute trafen sich im Wirtshaus "Grauer Kater" und beschlossen, die Künstlerklause Nürnberg ins Leben zu rufen: Um durch "Gedankenaustausch sich gegenseitig zu unterhalten, zu bilden und in künstlerischem Geist zu fördern". Gemeinsam feierten sie die Gründung und stießen dann auf ihren neuen Verein an. Ob sich einer der Burschen damals träumen ließ, dass es ihre Künstlerklause 155 Jahre später immer noch geben wird?

Ein Beitrag von Christopher Pilz, Dominik Harsch, Kevin Varga und Sebastian Troll.


Bildhauer & Tonkünstler - Christian Rösner

1969 in Bamberg geborgen, zieht es Christian Rösner als jungen Erwachsenen an die Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Dort studiert er Bildhauerei und Kunsterziehung. 1997 wird Rösner zum Meisterschüler ernannt.

Schon früh machen viele Einzel- und Gruppenausstellungen Christian Rösner weit über die Region hinaus bekannt. Im Jahr 1999 gewinnt er den Debütanten-Preis der bayerischen Staatsregierung.  Bereits in der Studienzeit schlägt Christian Rösner seinen konsequenten künstlerischen Weg ein, die Verbindung zwischen Mensch und Natur. In seinen Werken möchte er die Schizophrenie der Natur festhalten.

Holz, Bronze und Ton – dieser Materialwechsel ist Rösner wichtig. Seine Werke wissen in jedem Format zu überzeugen. Von der kleinsten farbig gefasten Bronzefigur, über   Tongefäße – die durch ihre fantasievollen Bemalungen sofort ins Auge fallen, bis hin zu überlebensgroßen Holzskulpturen.

Form und Inhalt lassen sich bei Christian Rösner fast nicht trennen. In diesem Zusammenspiel schafft der studierte Bildhauer eine unmittelbare Verbindung.

Ein Beitrag von Christopher Pilz, Dominik Harsch, Kevin Varga und Sebastian Troll.


Steinreich

Ihre Kunstwerke sind keine Tiere, keine Nasen, keine Köpfe und keine Menschen. Es geht ihr um Ästhetik und Schönheit. Form und Farbe, eine Vorgeschichte und interessant, so müssen die Steine sein welche die gelernte Holzbildhauerin Claudia Endres für ihre Werke verwendet. Ihre Kunst, das sind ausgehöhlte Steine, zum Teil mit Bohrkernen kompiliert und zum Teil graviert.

Claudia Endres wurde 1956 in Altdorf bei Nürnberg geboren. Nach dem Abschluss der Holzbildhauerschule in Bischofsheim an der Rhön besuchte sie die Akademie der bildenden Künste in Nürnberg. 1994 hat sie sich auf steinerne Kernbohrskulpturen spezialisiert. Seit 2008 besitzt sie ihre private Kunsthöhle in einem Felsenkeller in der Nähe von Altdorf.

In einem persönlichen Gespräch in ihrem Atelier, sowie in ihrer Kunsthöhle hat Claudia Endres uns etwas über sich und ihre Kunst verraten.

Ein Beitrag von Christopher Pilz, Dominik Harsch, Kevin Varga und Sebastian Troll.


Aus einer Idee wird Design

Ausstellung, Vorstellung, Vorführung und Verführung - auf den Coburger Designtagen ist alles geboten. Einmal im Jahr treffen sich Kreative aus allen Branchen und Ecken der Region, um in der oberfränkischen Stadt ihre Ideen auszustellen. Die Besucher bekommen einen Einblick in die Arbeit der Designer und können ihnen über die Schulter schauen. Doch auch Themen wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz werden diskutiert. Die kreative Atmosphäre lädt zum Mitmachen ein. Aber auch zum Entspannen, Genießen und Beobachten.

Ein Beitrag von Franziska Knobloch und Lisa Gratzke.


Alles andere als hölzern

Olli Marschall kam vor allem durch das Bauen seiner Kung-Fu-Puppen für den eigenen "Wing Chun"- Unterricht in Berührung mit dem Material Holz. Von da an spielte es eine immer größere Rolle und die Bearbeitung davon wurde seine Leidenschaft. Sowohl von befreundeten Handwerkern, Designern und Architekten als auch von Künstlern, Kunstfachleuten und Sammlern inspiriert, entwickelte er eine ganz eigene Formensprache. Über 600 Werke sind so bisher entstanden und wurden in mehr als 90 Einzelausstellungen für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Jährlich veranstaltet Olli Marschall eine dreimonatige Ausstellung im eigenen Garten in Vogelsang bei Diedorf. Start ist immer der erste Sonntag im Mai.

Ein Beitrag von Christopher Pilz, Dominik Harsch, Kevin Varga und Sebastian Troll.